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ISS (Internet-Security-Systeme)


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Durch die steigende Anzahl von Viren und Würmern auf einzelne Rechner und Firmen-Netze und der damit verbundenen steigenden Kosten und System-Ausfälle werden ISS-Systeme immer wichtiger.


Zitat von ISS-Stuttgart/Atlanta vom 18.11.2003:

"Neun neue Viren und Würmer jeden Tag"


I
nternet Security Systems verzeichnet 725 zusätzliche Schwach-Stellen im 3. Quartal

ATLANTA/STUTTGART. 823 neue Viren und Würmer hat Internet Security Systems (ISS) im dritten Quartal weltweit verzeichnet. Damit wuchs die Zahl der Plage-Geister gegenüber dem letzten Vierteljahr um satte 26 Prozent und übertraf die neu entdeckten Schwach-Stellen, deren Anzahl mit 725 um zwei Lücken niedriger ausfiel als im Vergleichs-Zeitraum.

Das sind die Ergebnisse des Internet Risk Impact Summary (IRIS) Reports, der heute in Atlanta veröffentlicht wurde. Darüber hinaus hat ISS von Juli bis September 149.190.072 Security-Events - rund 1,6 Millionen pro Tag - beobachtet. Das entspricht einem Anstieg von neun Prozent.

Mehr Attacken kamen aus Europa

Mit durchschnittlich 2,1 Millionen Ereignissen war der Dienstag der gefährlichste Tag für die Internet-Sicherheit. 34,7 Prozent aller Vorfälle geschahen am Wochenende, was ISS mit der reduzierten Personal-Stärke in den Security-Abteilungen am Freitag, Samstag und Sonntag erklärt.

Europa hat als Quelle von Internet-Attacken im Vergleich zum zweiten Quartal um 1,4 Prozent zugelegt und landete damit auf Rang zwei. An einsamer Spitze liegt aber nach wie vor Nordamerika, wo fast 85 Prozent aller Anngriffe ihren Ursprung hatten.

30 Prozent aller Schwach-Stellen haben "hohes" Risiko-Potenzial

Von den 725 neuen Schwach-Stellen, welche die X-Force im dritten Quartal in ihre zentrale Daten-Bank eingetragen hat, wurden 218 mit dem Risiko-Level "hoch", 369 als "mittel" und 138 als "niedrig" eingestuft. Hohes Risiko hat ein Leck für ISS, wenn unverzüglich Zugriff auf ein fremdes System oder die Ausführung von Code möglich ist.

Der AlertCon, das tägliche Sicherheits-Barometer für das Internet, stand während des dritten Quartals an 37 Tagen auf dem niedrigsten Level 1, 44 Tage auf Level 2 und 11 Tage auf dem zweithöchsten Level 3.

Das belegt einen deutlichen Anstieg von sicherheits-relevanten Ereignissen im Internet.

Zum Vergleich: Im zweiten Quartal war der höchste AlertCon-Level, der erreicht wurde, die Stufe zwei ­ und dies nur für insgesamt acht Tage.

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